Wirtschaftsschule Bad Windsheim ist Erasmus+ Schule

Christina Müller und Gabi Schöttle in Graz

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Wirtschaftsschule Bad Windsheim ist Erasmus+ Schule

Drei Lehrkräfte der Wirtschaftsschule Bad Windsheim haben in diesem Jahr an einem EU-Programm namens Erasmus+, das zur Förderung der Bildung, Jugend und des Sports eingerichtet wurde, teilgenommen. Herzstück des Programms ist es, den aus allen Ländern der EU stammenden Teilnehmern zu ermöglichen, sich auszutauschen, zu treffen, zu vernetzen – und damit Europa und den europäischen Gedanken konkret erlebbar zu machen. Dabei steht immer ein bestimmtes Thema im Zentrum der Begegnung.

In Wolfsberg in Kärnten ging es vom 06. – 10.05.2019 vor allem um den Antragsprozess für ein Erasmus+ - Projekt und darum, exemplarisch einige Projekte kennenzulernen. Außerdem erlebten die Teilnehmer eine eTwinning-Session, den direkten Kontakt ins Ausland per Videokonferenz. In der Region Lavanttal nimmt sich ein eigener Verein der Förderung des europäischen Gendankens an: EdUcation Lavanttal. Sowohl Lehrkräfte, als auch Lernende aus den beruflichen Schulen der Region organisieren und absolvieren regelmäßig Besuche in anderen Ländern der EU und ermöglichen Besuchern wie der Delegation aus Bayern, von ihrem Netzwerk zu profitieren. Sowohl die Kommunalpolitik, als auch die örtliche Wirtschaft sind Teil des Netzwerks.

Vom 21. - 25.10.2019 haben zwei Lehrerinnen zusammen mit 20 weiteren Lehrkräften aus ganz Europa, u. a. Österreich, Belgien und Ungarn, eine Woche in Graz (Steiermark) zum Thema Neuro-linguistisches Programmieren (NLP) für den Unterricht verbracht. Dabei ging es darum, diese ursprünglich aus dem Coaching-Bereich stammende Methode für den Unterricht und die tägliche Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern nutzbar zu machen. Konkrete Inhalte waren bspw. Lerntypen, Kommunikation und Wahrnehmung, Metaprogramme, Selbstmanagement und Zielearbeit.

Besonders bereichernd bei Erasmus+ ist – neben der inhaltlichen Säule – der interkulturelle Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, da durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen EU-Ländern nicht nur eine gemeinsame Sprache zur Verständigung gefunden werden muss, sondern auch ein jeder die Besonderheiten seines Landes einbringen kann.

Das Programm Erasmus+ richtet sich nicht nur an Lehrkräfte, sondern führt unter diesem Namen alle Austauschprogramme der EU im Bereich der beruflichen Bildung zusammen. Nicht nur Studenten können vom internationalen Austausch innerhalb der EU profitieren.