Juniorwahl an der Wirtschaftsschule

Bei dem Schulprojekt „Juniorwahl“ geht es um das Üben und Erleben von Demokratie.

Wer wird bei der Landtagswahl gewählt und welche Aufgaben hat der Bayerische Landtag? Wie funktioniert das Wahlsystem zur Landtagswahl in Bayern? Und was muss alles bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahl beachtet werden? Mit all diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler der Klassen 8 – Z11, sowie die Berufsintegrationsklassen BiK A und BiK B im Rahmen des GSK und Sozialkundeunterrichts.

Unter der Leitung der Projektleiter Ursula Wild und Andreas Uffelmann organisierten insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler der beiden neunten Klassen die Juniorwahl. Sie fungierten dabei als Wahlhelfer, richteten ein Wahllokal ein, erstellten ein Wählerverzeichnis, verteilten die Wahlbenachrichtigung, leisteten Öffentlichkeitsarbeit (instagram #juniorwahlbszbw) und zählten im Anschluss des Wahlvorgangs, den sie akribisch überwachten, die Stimmzettel aus. Das mit Spannung erwartete Wahlergebnis wird noch bis zum Wahlsonntag geheim gehalten und erst mit dem Ergebnis der Wahl zum bayrischen Landtag veröffentlicht.
Doch nicht nur die Wahlhelfer waren mit dem Thema Wahl vertraut. Alle anderen Klassen thematisierten den Wahlprozess und verwandelten das Schulhaus in einen Infopoint. Da wurden die Programme der zur Wahl stehenden Parteien und ihre Spitzenkandidaten vorgestellt, damit sich die jungen Wähler informieren konnten. Aber auch von den Schülern kreierte Wahlplakate und Werbung für eine Teilnahme an der Wahl fanden ihren Platz. Auch eine eigens dafür erstellte Schnitzeljagd (Actionbound  juniorwahl) diente der besseren Vorbereitung auf den eigentlichen Wahlakt.

Schon jetzt kann man sagen, dass der Erstkontakt mit dem Thema Wahlen gelungen ist und die nächste „echte“ Wahl für viele bereits nichts Neues sein wird. Einer aktiven Mitgestaltung der Demokratie in Deutschland durch eine Teilnahme an Wahlen steht damit nichts mehr im Weg.
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